Die mitreißende Ausstrahlung von Menschen, die
Gott erfahren haben, rührt an tiefe menschliche Sehnsüchte. Events
und Jugendbegegnungen sind Ausdruck solcher Suche. Die Kirche selbst kennt
in ihren großen Gestalten Zeugen beglückender Gottesbegegnungen.
Auch wenn das Gnadenwirken Gottes immer ganz individuell ist, gibt es durch
die Jahrhunderte so etwas wie geistliche Erfahrungskonstanten. Robinson
macht die „fünf Weisen, in denen Gott sich zeigt“, des berühmten
Franziskanermönchs Jacopone da Todi zum Leittext seines Buches. Sie
finden Bestätigung in den geistlichen Erfahrungen eines Johannes vom
Kreuz, einer Teresa von Avila, eines Franz von Sales, John Henry Newman
oder einer Edith Stein. In ihnen lernt der Leser „existentielle“ Vorbilder
von großer Menschlichkeit und Gottergriffenheit kennen.
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