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Pedro Casciaro |
| Wie ein kühner Kameramann nähert sich Pedro Casciaro Josemaría Escrivá, an dessen Seite er entscheidende Jahre verbringt, und hinterlääßt uns einzigartige Nahaufnahmen vom Gründer des Opus Dei. Bei allem Respekt verklären sie nichts und verblüffen in ihrer authentischen Sicht, Frische und Lebendigkeit. Gott mutet Escrivá viel zu. Seine junge Gründung gerät nach schwierigen Anfangsjahren in den Strudel des spanischen Bürgerkriegs. Aber Gott läßt ihn auch nicht im Stich. In so gut wie aussichtslosen Situationen im Laufe des Krieges, die Verhaftung und Tod streifen, wenden scheinbar zufällige Unwägbarkeiten in letzter Sekunde das Blatt. Der Autor hat dafür ein ungewöhnliches Gespür. Seine jugendliche Unbekümmertheit im Umgang mit Escrivá zeigt uns auf der anderen Seite einen gewitzten, gutgelaunten, entschiedenen wie unendlich verständnisvollen Escrivá, der, wie Casciaro berichtet, ihm einmal den Rat gab: Man kann nur übernatürlich sein, wenn man gleichzeitig sehr menschlich ist. Dafür ist Josemaría Escrivá selbst ein packendes Beispiel. Pedro Casciaro wurde 1915 in Murcia geboren. Als Architekturstudent lernte er 1935 in Madrid das Opus Dei kennen, dem er sich 1936 anschloß. 1946 wurde er zum Priester geweiht. 1949 begann er mit der apostolischen Arbeit des Werkes in Mexiko. Ab 1958 lebte und arbeitete er für ein knappes Jahrzehnt an der Seite des Gründers in Rom. Zahlreiche Reisen führten ihn im Auftrage Escrivás nach Afrika sowie nach Nord- und Südamerika. Von 1966 bis zu seinem Tod 1995 lebte er wieder in Mexiko. |